Ausstellungen Leipzig 2012 - 2020

Ständig Leipzig original - Von der Frühzeit bis zur Völkerschlacht
Ständige Ausstellung Teil II

Das Alte Rathaus ist ein Wahrzeichen der Bürgerstadt Leipzig. Der Renaissancebau mit dem im barocken Stil veränderten Turm dominiert den Markt. Die Möglichkeit, Leipzigs Geschichte im Zentrum der Stadt darzustellen und dazu noch in einem Gebäude, von dem aus jahrhundertelang die Geschicke der Messestadt bestimmt wurden, stellt für das Stadtgeschichtliche Museum eine besondere Herausforderung dar. Von den Resten alter Gefängniszellen im Keller über die historischen Räume des Hauptgeschosses bis zu Turmkugel und Wetterfahne ist das Haus gleichsam ein Kompendium Leipziger Stadtgeschichte und damit das wertvollste Museumsobjekt selbst.
Rund um die historischen Räume Festsaal und Ratsstube im ersten Obergeschoss erzählen mehr als 1100 Originale vom aufregenden Leben der Stadt und ihrer Menschen. Sie berichten von Macht, Erfolg und Reichtum, Wirtschaftskraft und Kunstsinn, aber auch von Angst und Verlust durch Armut, Kriege, Belagerungen und andere Notstände. Glanzvolle Namen wie die von Hieronymus Lotter, Martin Luther, Lucas Cranach, Johann Sebastian Bach, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller oder Gottfried Wilhelm Leibniz fehlen ebenso wenig wie herausragende Ereignisse oder einmalige Hinterlassenschaften früherer Generationen.
FÜHRUNGEN
Kostenlose Führung mit dem Direktor
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 17 Uhr
Führung durch Schatzkammer, Gefängniszellen und Turmbesteigung
Jeden 2. Donnerstag im Monat, 16 Uhr (außer an Feiertagen)
Führungen können Di - So 10 - 18 Uhr unter der Hotline 0341 / 9651 340
oder unter stadtmuseum@leipzig.de gebucht werden.
http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
Ständig Moderne Zeiten
Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart

Ständige Ausstellung Teil II
Moderne Zeiten – das ist die Fortsetzung der spannenden Zeitreise durch die Geschichte Leipzigs. Während es im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses um die ältere Stadtgeschichte geht, wird im zweiten Obergeschoss die Zeitspanne von 1815 bis hin zur Gegenwart präsentiert.
Der Gang durch die Geschichte führt von der bürgerlichen Revolution 1848/49 zur Friedlichen Revolution des 9. Oktober 1989, von der Industrialisierung und der rasanten Entwicklung der ehrwürdigen Messestadt zur modernen Industriemetropole, vom Aufstieg der Bürgerstadt, von Kämpfen um soziale Verbesserungen, von Verunsicherung und politischer Radikalisierung bis zum Zivilisationsbruch durch das unmenschliche Terrorregime der Nationalsozialisten, berichtet von Zerstörung, Befreiung und Wiederaufbau, von Hoffnungen und Enttäuschungen und endlich von der Würde des „aufrechten Gangs“ und der Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Selbstbestimmung. Es wird erzählt von glücklichen und tragischen Zeiten, in denen sich Leipzig mit ungeheurer Dynamik zur Großstadt mit europäischer Geltung entwickelte.
In den skizzierten zwei Jahrhunderten wurden wichtige Prozesse in Gang gesetzt, deren Wirkungen, Wesen und Erscheinung unserer Stadt bis heute prägen. Die Geschichte einer Stadt von der Größe und Bedeutung Leipzigs ist aber auch als ein Brennglas deutscher Geschichte zu verstehen, unter dem Dynamisierungsprozesse wie die Industrialisierung oder die stürmische Entwicklung der Wissenschaften ebenso wie Verwerfungen und Brüche in der politischen Kultur unseres Landes erkennbar werden. Hier in Leipzig wird Vergangenheit anschaulich, hat Geschichte einen Ort, trägt einen Namen und zeigt ein Gesicht.
Vermittelt werden nicht nur wichtige Daten und Fakten sondern vielschichtige Sichtweisen, die das Geschehene kritisch betrachten und hinterfragen. Die Ausstellung lädt ein, sich diskursiv mit Geschichte auseinanderzusetzen. Bilderserien, Filme, Tonbeispiele und Zeitzeugenberichte veranschaulichen die Ereignisse und betten sie in die Lebensrealität der Menschen ein.
http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
Ständig Ausstellungen im Coffe Baum
300 Jahre sächsische Kaffeekulturgeschichte

Das Museum "Zum Arabischen Coffe Baum" begrüßt sie mit einer Portalplastik. Dieses „Kammerkunstwerk“ barocker Bildhauerei, das einen Orientalen zeigt, der einem Putto eine Schale Kaffee reicht, erzählt die Geschichte des Kaffees als ein Kulturgeschenk des Orients an den Okzident.
Über 500 Ausstellungsstücke wie Kaffeemühlen, Meissener Kaffeeporzellan, Kaffeetassen (darunter eine Tasse, aus der Napoleon 1813 trank), Röstgeräte, Kaffeezubereitungsgefäße, Kaffeehausordnungen, Blümchenkaffee, Kaffeehausmusik und ein hochmoderner Probenröster vermitteln auf unprätentiöse Weise glänzende Höhepunkte und charakteristische Besonderheiten der sächsischen Kaffeekultur.
Der Spaziergang führt durch 15 größere und kleine Museumsräume, die sich um den reizenden Innenhof gruppieren, wobei die historische Raumstruktur bewusst in die Ausstellungsgestaltung einbezogen wurde.
Ständig Besuchen Sie Schillers Sommerquartier des Jahres 1785 in Leipzig-Gohlis
Ständige Ausstellung

Friedrich Schiller (1759 – 1805) bewohnte von Mai bis September 1785 im damaligen Dorf Gohlis im Hause des Bauern Schneider, einem 1717 erbauten Wohngebäude eines Dreiseithofes, eine Stube mit Schlafkammer im Obergeschoss.
Dieses seltene authentische Beispiel ländlich-bäuerlicher Architektur in Leipzig ist heute Deutschlands älteste Literaturgedenkstätte.
Die Ausstellung im Schillerhaus lässt anhand von rund 100 Exponaten die Atmosphäre der Zeit und die Persönlichkeiten lebendig werden, die mit dem Dichter zusammentrafen oder seine Freundschaft gewannen, widmet sich literarischen Arbeiten Schillers sowie Leipziger Theateraufführungen seiner Werke, u. a. den Dramen "Kabale und Liebe" und "Don Carlos" sowie der Ode "An die Freude", die durch Beethovens Vertonung weltbekannt wurde.
Ständig Ausstellungen Forum 1813
Auf einer Fläche von rund 320 Quadratmetern lassen etwa 350 Exponate die Ereignisse der Befreiungskriege und ihres Höhepunktes, der Völkerschlacht bei Leipzig, wieder lebendig werden.
Schwerpunkt der Ausstellung sind die Ereignisse in Leipzig zwischen 1806 und 1813. Der Schlachtverlauf, aber auch die Auswirkungen auf die Bevölkerung werden dargestellt. Angesprochen werden auch diejenigen Gäste, die besonders an den Heeren Napoleons und seiner Alliierten interessiert sind.
Ausstellungsführer
In Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe der Diakonie am Thonberg Leipzig entstand ein Ausstellungsführer in leicht verständlicher Sprache. Dieser wird auf Wunsch am Empfang ausgegeben oder in Vorbereitung eines Ausstellungsbesuches heruntergeladen werden.
Museum zur Geschichte der Völkerschlacht 1813
Ständig Sammlung
90.000 sporthistorische Sachzeugen, die wesentliche Aspekte und Entwicklungsabschnitte von 150 Jahren Turn- und Sportgeschichte belegen.
Einmalig sind die Sammlungen zur Arbeitersportbewegung und zur Turnfestgeschichte in Deutschland sowie die Bestände an Textilien, Sportgeräten und Memorabilien bekannter Sportler.
Zu den Raritäten zählen:
• ein Langbarren aus dem Jahre 1870,
• das erste Hohlruder der Welt (1895),
• das Straßenrad von Gustav-Adolf "Täve" Schur (1964)
Bibliothek
Zum Museumsbestand gehört die rund 4.000 Bände umfassende Fachbibliothek, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht.
Nutzung der Sammlungen und der Bibliothek nur nach Voranmeldung dienstags von 13 – 16 Uhr
Sportmuseum
Am Sportforum 10
04105 Leipzig
Tel.: 0341/9 80 51 12
Fax: 0341/9 80 64 91
sportmuseum-leipzig@leipzig.de
Ständig Kindermuseum, Böttchergäßchen 3
Di - So, Feiertage 10 - 18 Uhr
Ständig Kunstsammlung der Universität Leipzig
Die Kunstsammlung der Universität Leipzig umfasst heute ca. 10.000 Objekte vom 14. bis zum 21. Jahrhundert. Es handelt sich nicht nur um Gemälde, Plastik und Grafik, die in Ausstellungen gezeigt oder in kustodieeigenen Depots verwahrt wird. Alle beweglichen und unbeweglichen Kunstgüter in Verwaltungseinrichtungen, Fakultäten und Instituten der Universität werden ebenfalls von der Kustodie verwaltet, darunter auch baugebundene Kunstwerke und Denkmäler im öffentlichen Raum.
Ein bedeutender Sammlungsbereich umfasst Objekte der Universitätsgeschichte (Dokumente, Insignien, Studentica). Seit der Gründung der Universität im Jahr 1409 gehören wertvolle Insignien, wie die prunkvollen goldenen Zepter oder die kunstreich gestalteten Siegel zu ihrem kostbarsten Besitz. Diese akademischen Gerätschaften bilden den Grundstock der Kunstsammlung, die im Laufe der Jahrhunderte immer mehr anwuchs, bis schließlich für deren Verwaltung in den 1970er Jahren die Kustodie gegründet wurde. Neben Auftragsarbeiten der Universität aus sechs Jahrhunderten, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Ausstattung von Gebäuden, sind große Teile den bis heute immer wieder getätigten Schenkungen, Vermächtnissen und Stiftungen zu verdanken. Somit ist die Sammlung weniger planvoll angelegt als vielmehr historisch gewachsen.
Besonders umfangreich war die Professorengalerie der Universitätsbibliothek, die wohl um 1600 gegonnen, vom Universitätsbibliothekar Joachim Feller erweitert und bis ins 18. Jahrhundert fortgeführt wurde. Bedeutendes Beispiel einer Fakultätsgalerie ist die Ordinariengalerie der Juristenfakultät, die nahezu vollständig Bildnisse aller juristischen Ordinarien vom 16. bis zum 19. Jahrhundert überliefert.
Da zu Zeiten der DDR Ausstellungen zeitgenössischer Künstler von der Universität besonders gefördert wurden, verfügt die Sammlung heute außerdem über eine große Anzahl an Werken der Leipziger Schule. Auch der Bestand der ehemaligen DHfK (Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport) ging in den Besitz der Kustodie über.
Öffnungszeiten
Montag 11 bis 15 Uhr
ganzjährig geöffnet
an Feiertagen geschlossen
Besichtigung auch nach telefonischer Vereinbarung
Anmeldung für Führungen unter: 97-30170 oder per E-Mail
kustodie@uni-leipzig.de
Kunstsammlung im Rektoratsgebäude
Ritterstraße 26, D-04109 Leipzig
http://www.zv.uni-leipzig.de/kustodie
Ständig DAUERAUSSTELLUNG
Rundgänge in einer Welt
Bei der großen Zahl von Sammlungsstücken ist es immer wieder ein kaum zu lösendes Problem, die Auswahl für eine Dauerausstellung aus dem Fundus des Leipziger Völkerkundemuseums zu treffen. Der überwiegende Teil der rund 220.000 Ethnographica konnte noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Auch dieses Mal, bei der Wiedereröffnung des Grassimuseums, werden die Besucher nur eine Auswahl sehen können, die unter ethnographischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten getroffen wurde.
Ergänzend sind in allen Ausstellungsbereichen Objekte aus den Sammlungen des Dresdner Völkerkundemuseums und des Völkerkundemuseums Herrnhut hinzugenommen worden. Somit ist ein kleiner Einblick in den Umfang der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen möglich. Die Objekte dieser Dauerausstellung werden in nicht zu langen Zeitabständen mit anderen aus dem sächsischen Fundus ausgetauscht. Zudem sollen von Zeit zu Zeit neue thematische Teilbereiche in den einzelnen Abschnitten der Ausstellung entstehen. So kann auch eine Dauerausstellung mit ihrer spezifischen Didaktik immer spannend und abwechslungsreich bleiben.
Auf einer Ausstellungsfläche von 4000m² lädt das Museum zu einem Streifzug durch die Welt Südostasiens mit Indonesien, Thailand und Myanmar (Birma) und Südasiens mit Indien und Sri Lanka ein. Von dort gelangt der Besucher zum tibetisch-mongolischen Kulturraum.
Die Ausstellung führt weiter von Ostasien über Europa und durch den Orient, um dann in der zweiten Etage den Orient fortzusetzen und durch das subsaharische Afrika, Amerika, Ozeanien und Australien zu geleiten.
www.mvl-grassimuseum.de
20. September 2012 - 20. Dezember 2017
Leipzig im Fokus - EinBlicke in das Stadtleben

Einblicke in die vielfältige und dynamische Entwicklung Leipzigs gewährt die Ausstellung "Leipzig im Fokus - EinBlicke in das Stadtleben" im Stadtarchiv.
Mit historischen und zeitgenössischen Fotografien, Plänen, Zeitungsartikeln, Urkunden, Plakaten und Flyern beleuchtet die Ausstellung Themen wie das Wohnen in Leipzig, Sport und Erholung, Messe und Handel sowie Kultur und Wissenschaft. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Fotografien des Leipziger Fotografen Eberhard Mai (1940 - 2012). Eberhard Mai schuf unter anderem von 1998 bis 2008 im Auftrag verschiedener Ämter der Leipziger Stadtverwaltung eindrucksvolle Luftaufnahmen der Stadt und Fotos bedeutender Bauprojekte. Seit 2009 ist das Stadtarchiv im Besitz seiner Fotosammlung.
Montag 9: -15 Uhr
Dienstag 10 -18 Uhr
Mittwoch 9 -15 Uhr
Donnerstag 10 -19 Uhr
Stadtarchiv
Torgauer Straße 74
04318 Leipzig

24. September 2016 - 24. August 2017
"Hundertwasser Experience" und "WERK in Progress"

360 Grad, Panorama, Kunst, Immersive Art, Hundertwasser, Malerei, Musik
Hundertwasser Experience heißt das neue Meisterwerk der italienischen Künstlergruppe Immersive Art Factory (http://www.gianfranco-iannuzzi.com/)um ihren künstlerischen Leiter Gianfranco Iannuzzi. Für die Weltpremiere am 24. September haben die Künstler die ehemalige Maschinenhalle des neuen Kunstzentrums im Leipziger Westen - Kunstkraftwerk http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com - in eine farbenfrohe, mitreißende und immersive Hundertwasser-Welt verwandelt.
Immersive Art Factory hat das Werk von Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) grandios in Szene gesetzt. Mit modernster Software animiert, akustisch illustriert von der Musik Luca Longobardis und geplant nach akribischen Drehbüchern, ist eine kunstfertige Multimedia-Show entstanden, in der Raum und Werk, also Hülle und Inhalt, in einzigartiger Symbiose miteinander verschmelzen. Insgesamt 1.750 Quadratmeter Fläche wurden zu Projektionsflächen für 48 Beamer, die auf den Wänden und dem Boden der Halle rundum laufende, virtuelle Welten aus Gemälden, Fotos von Häusern, Portraits des Künstlers eine neuartige 360-Grad-Realität entstehen lassen, die ideale Stadt Hundertwassers, wie sie Iannuzzi nennt.
Parallel zur Hundertwasser-Expierence entstand weiterhin das Multimedia-Projekt "WERK in Progress", das Geschichte und ehemalige Protagonisten der vormaligen Heizhalle wieder lebendig werden lässt, die historische Erinnerung an den einstigen Ort wachhalten und zugleich mittels immersiver Kunst neue Gestaltungsmöglichkeiten und Lebensszenarien eröffnen will.
Kunstkraftwerk Leipzig
Saalfelder Strasse 8b
04179 Leipzig

21. Januar - 17. November 2017
Illusion - Moving Space

In der neuen Jahresausstellung "Illusion - Moving Space" wollen Künstler aus neun Ländern mit digitalen Landschaften, leuchtenden Klangfäden, kinetischen Skulpturen und geometrischen UV-Lichtgittern die Grenzen und Widersprüche unserer scheinbar festgefügten Wahrnehmungsgewohnheiten erkunden. "Die Wahrnehmung unseres Selbst und der Welt um uns herum wird durch unsere Sinne und unsere kognitive Vorerfahrungen geprägt. Die menschliche Tendenz ist, in der Vertrautheit gefangen zu bleiben und die Faszination und Fähigkeit zum Staunen zu verlieren. 'Illusion - Moving Space' ist als Gegenmittel zu diesem vorgefassten Gefühl von Ordnung und Deutung gedacht", sagt Kuratorin Lavínia Diniz Freitas.
Die Ausstellung nutzt immaterielle Dinge wie Klang, Farbe, Licht sowie physische Elemente wie Endoskopiekapseln, Fäden, Spiegel und geheimnisvoll bewegte Körper. Die Installationen laden die Besucher ein, ihre eigene sinnliche Wahrnehmung und die Grenze zwischen Gegenwärtigkeit und Abwesenheit und Internem und Externem zu entdecken.
Alle Kunstwerke der "Illusion"-Reihe werden in gewissem Sinn erst durch den Besucher und seine Wahrnehmung vervollständigt. Etablierte und junge Künstler gehen dabei mit Objekten und ortsspezifischen Kunstinstallationen auf die Wahrnehmung von Raum und Bewegung ein.
Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
Kunstkraftwerk Leipzig
Saalfelder Strasse 8b
04179 Leipzig

28. Januar - 31. Dezember 2017
Titanic – Die Versprechen der Moderne

Das 360-Grad-Panorama "Titanic – Die Versprechen der Moderne" gibt den Besuchern die Möglichkeit, in die Tiefe des Ozeans zum Wrack des untergegangen Luxusliners abzutauchen.
Die Besucher können mit Hilfe das Panoramas nun in die Tiefen des Ozeans abtauchen. 3.800 Meter unter der Wasseroberfläche befindet sich heute das in zwei Teile zerbrochene Wrack der Titanic. Das ganze Ausmaß des Unglücks wird in dem Riesenrundbild verdeutlicht.
Asisi Panometer Leipzig
Richard-Lehmann-Straße 114
04275 Leipzig
Telefon:
0341 3555340

10. März - 25. August 2017
GESCHICHTE(N) in Bildern – Vom Einblattdruck bis zur Graphic Novel

Eine Ausstellung mit dem Museum für Druckkunst und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum
Eintritt: frei
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Leipziger Stadtbibliothek besichtigt werden.
Stadtbibliothek
Ausstellungsfoyer, 1. Obergeschoss
Wilhelm-Leuschner-Platz 10 - 11
04107 Leipzig
Telefon: 0341 123-5341

5. April 2017 - 7. Januar 2018
Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm

Kino- und Fernsehfilme wie "Good Bye, Lenin!" oder "Die Flucht" prägen stark das kollektive Geschichtsbewusstsein und übertreffen an Reichweite alle anderen Vermittlungsformen. Der Frage, wie Spielfilme - auch durch Marketingmaßnahmen - öffentliche Debatten über bestimmte historische Themen anstoßen, manchmal neue Akzente setzen und die Sicht auf Personen und Ereignisse beeinflussen, widmet sich das Zeitgeschichtliche Forum in seiner neuen Ausstellung "Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm".
http://www.leipzig.de/news/news/ausstellung-inszeniert-deutsche-geschichte-im-spielfilm/
Dienstag - Freitag: 9 - 18 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag: 10 - 18 Uhr
Eintritt frei
Zeitgeschichtliches Forum
Grimmaische Straße 6
04109 Leipzig
Telefon: 0341 22200

12. April 2017 - 27. Januar 2018
Luther im Disput - Leipzig und die Folgen

Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem bedeutenden Ereignis der Leipziger Disputation und deren Folgen für den Verlauf der reformatorischen Entwicklung. Weitere Themen sind die repressive Übergangsphase bis 1539, in der Herzog Georg die Ausbreitung der Reformation zu verhindern suchte, die Einführung der Reformation in Leipzig selbst sowie die Entwicklung bis zum Schmalkaldischen Krieg von 1547, der große politische Folgen für Sachsen und das Deutsche Reich hatte.
Stadtgeschichtliches Museum / Altes Rathaus
Markt 1
04109 Leipzig
Telefon: 0341 965130

22. April - 14. Oktober 2017
Frühchinesische Keramik. Die Sammlung Heribert Meurer

In China wurden die Töpferscheibe und das Porzellan erfunden. Kein Wunder, dass der Keramik in der Geschichte und Kultur dieses Landes stets eine überragende Rolle zukam und sie Weltgeltung errang. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig zeigt vom 22.4. bis 14.10.2017 in seiner prachtvollen Art déco-Pfeilerhalle mehr als 200 Objekte frühchinesischer Keramik. Der Großteil stammt aus der Sammlung des Stuttgarter Kunsthistorikers und Sammlers Dr. Herbert Meurer, weitere Stücke aus der Sammlung des Museums ergänzen diese Schau. Neben die zum Teil mehr als 3.000 Jahre alten frühchinesischen Keramiken treten etwa 100 Keramiken des 20. und 21. Jahrhunderts.
Das Museum erhält mit der Eröffnung der Ausstellung die umfassende und qualitätvolle Sammlung frühchinesischer Keramiken aus der Zeit zwischen der Zhou- bis zur Yuan-Dynastie (circa 1050 vor Christus bis 1368 nach Christus) aus den Händen des süddeutschen Sammlers Heribert Meurer als Schenkung. Diese Sammlung bereichert und ergänzt die bisherigen Museumsbestände vortrefflich. Ursprünge und Entwicklung von Keramik und Porzellan sind anhand dieser Kunstobjekte vorzüglich nachvollziehbar.
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
http://www.grassimuseum.de/
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
Telefon: 0341 2229100

5. Mai 2017 - 2. Januar 2018
Sonderausstellung "Greif zu! Greifvögel aus aller Welt"

In der neuen Sonderausstellung "Greif zu! Greifvögel aus aller Welt" zeigen wir einige der imposantesten Greifvögel und Falken. Ein besonderes Highlight ist der aus dem Leipziger Zoo stammende, um 1915 von Hermann ter Meer präparierte, Andenkondor. Mit einem Gewicht von bis zu 15 Kilogramm und einer Flügelspannweite von 3 Metern gehört er zu den größten flugfähigen Vögeln weltweit.
Unter den 60 Präparaten werden viele Arten aus Deutschland, sowie allen Regionen der Erde, in denen Greifvögel vorkommen, präsentiert. Es werden wertvolle exotische und historische Präparate, wie ein äthiopischer Sekretär, eine südamerikanische Harpyie oder ein fast 200 Jahre altes Exponat eines Bartgeiers ausgestellt. Daneben sind Großfalken, wie der Gerfalke und ein majestätischer Merlin zu sehen. Aber auch die europäischen Arten kommen in der Ausstellung nicht zu kurz. Ein kraftvoller Seeadler und ein Gänsegeier lassen sich hier ganz aus der Nähe bestaunen.
Viele historische Präpararate wurden aufwendig restauriert und 30 Exemplare extra für die neue Sonderausstellung angefertigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch die atemberaubenden Greifvogelfotografien des Naturfotografen Knut Fischer. In einem speziellen Rahmenprogramm für die Ausstellung konnten wir einen jungen Leipziger Falkner gewinnen, der ab April einmal im Monat einen Workshop gibt und seinen lebendigen Wüstenbussard "Winnetou" mit ins Museum bringt. Jung und Alt können in diesem Workshop lernen, was es mit der "jahrtausendealten Kunst des Jagens mit Vögeln und der Falknerei" auf sich hat.
Naturkundemuseum Leipzig
Lortzingstraße 3
04105 Leipzig
Telefon: 0341 98221-0
Fax: 0341 98221-22
naturkundemuseum@leipzig.de

17. Mai - 27. August 2017
Leipzig - Architektur und Städtebau 1945–1976

Die spannende Baugeschichte Leipzigs im Zeitraum zwischen Kriegsende und Grundsteinlegung des Wohnkomplexes in Plattenbauweise Leipzig-Grünau im Jahr 1976 wird in der Ausstellung anhand von Fotos und zahlreichen bisher unveröffentlichten Bauplänen präsentiert. In dieser Zeit entstanden das Opernhaus am Augustusplatz, die Deutsche Hochschule für Körperkultur in der Jahnallee und für die damalige Zeit ausgesprochen luxuriöse Wohnungen am Roßplatz. Gebäude wie Messehaus, Messeamt am Markt und Hotel Stadt Leipzig prägten Jahrzehnte lang das Stadtzentrum. An diesen bekannten Bauten spiegelt sich das Baugeschehen jener Zeit. Die Ausstellung kann zu einem besseren Verständnis der Zeit, zur gründlicheren Kenntnis ihrer baulichen Leistungen und zur Vertiefung von Wertmaßstäben beitragen.
Stadtgeschichtliches Museum / Haus Böttchergäßchen
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig
Telefon: 0341 965130

18. Mai - 31. August 2017
Ausstellung Lutz Hirschmann: "Das unkontrollierte Vergnügen des Auges" - Zeichnungen und Collagen

Werkstandorte
Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Staatliche Museen Berlin, Klassik Stiftung Weimar; Greiz – Stiftung der Älteren Linie des Hauses Reuß – Sommerpalais; Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn / Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Montag und Mittwoch 9 - 15 Uhr
Dienstag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 19 Uhr
Stadtarchiv Ausstellungsfoyer im 3. Obergeschoss
Stadtarchiv
Torgauer Straße 74
04318 Leipzig

15. Juni - 25. August 2017

19 - 22 Uhr

Leipzig - Israel - Leipzig. 25 Jahre Künstleraustausch

Vor 25 Jahren im November 1992 lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig zusammen mit der Stadt Leipzig zum ersten Mal nach dem Holocaust und nach 40 Jahren DDR 15 Künstler aus Israel ein und gab ihnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten in der Wandelhalle des Neuen Rathauses und in sieben weiteren Galerien auszustellen.
Diese Ausstellungen, die den Titel "NEUE KUNST AUS ISRAEL IN LEIPZIG" trugen, wurden mit großem Interesse und viel Sympathie aufgenommen. Zusammen mit den Künstlern wurden 1992 auch zum ersten Mal jüdische ehemalige Leipziger aus Israel nach Leipzig eingeladen.
Seitdem laden Stadt und Jüdische Gemeinde jedes Jahr ehemalige Leipziger aus der ganzen Welt nach Leipzig ein und aller zwei Jahre findet die Jüdische Woche mit vielfältigen großartigen Programmen statt.
Diese kleine Ausstellung mit Werken israelischer und Leipziger Künstler, die 1993 in Israel ausgestellt und gearbeitet haben, erinnert daran, wie vor 25 Jahren alles begann.
Ariowitsch-Haus
Salon
Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig

16. Juni - 15. Oktober 2017
Garten findet Stadt - Grüne Vielfalt erleben, verstehen, machen
Die Ausstellung zeigt, wie jeder grüne Vielfalt ressourcenschonend, tier- und insektenfreundlich auf Balkon, Dach und kleinen Gartenflächen selbst erschaffen kann.
Öffnungszeiten/ Eintritt in die Gewächshäuse
Botanischer Garten
Linnéstraße 1
04103 Leipzig
Telefon: 0341 97-36850

17. Juni - 30. September 2017
Einblicke - 25 Jahre Ausstellungsprojekte der Ephraim Carlebach Stiftung

Veranstalter: Ephraim Carlebach Stiftung in Kooperation mit der Leipziger Stadtbibliothek
Die Besucher erwartet ein Kaleidoskop von Eindrücken aus mehreren Jahrhunderten des Nebeneinanders, Miteinanders und - in düsteren Zeiten - auch Gegeneinanders von jüdischen und nichtjüdischen Leipzigerinnen.
In Zusammenarbeit mit der Carlebach Stiftung zur Jüdischen Woche
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Leipziger Stadtbibliothek besichtigt werden.
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10 - 19 Uhr
Mittwoch: 13 - 19 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Stadtbibliothek Oberlichtsaal, 2. Obergeschoss
Stadtbibliothek
Wilhelm-Leuschner-Platz 10 - 11
04107 Leipzig
Telefon: 0341 123-5341

Besichtigung auch in folgenden Häusern:

Leipziger Stadtbibliothek
Oberlichtsaal
Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11
04107 Leipzig
und
Ariowitsch-Haus
Ausstellungsraum
Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig
in der Zeit von 10 - 19 Uhr

22. Juni - 1. Oktober 2017
BIKES! Das Rad neu erfinden

Das Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig zeigt eine Ausstellung zu aktuellem Fahrrad-Design. Über 60 Fahrradmodelle aus den vergangenen zehn Jahren und Rad-Prototypen aus Europa und Übersee vermitteln ein Bild der heutigen Radkultur. Eine sich verändernde urbane Mobilität und Innovationen rund um Technik, Material und Design haben die Gestaltung und Ausstattung von Fahrrädern in kürzester Zeit enorm verändert. Die Ausstellung zeigt gegenwärtige Strömungen der neuen Radkultur auf. Vorgestellt werden unter anderem Lastenräder aus Dänemark und Falträder aus Großbritannien, Modelle aus Bambus und Carbon sowie Räder mit extrem leichtem Titanrahmen aus den USA, puristische Singlespeeds mit Zahnriemenantrieb oder aufsteckbare Motoren, die jedes herkömmliche Rad in ein E-Bike verwandeln.
Dienstag - Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr,
Montag geschlossen
Eintritt: Bis 18 Jahre frei, Erwachsene 8 Euro (ermäßigt 5,50 Euro beziehungsweise 4 Euro)
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
Telefon: 0341 2229100

1. Juli - 13. August 2017
Stateless
Der New Yorker Künstler Shimon Attie zeigt seine neueste Arbeit Stateless, die von der Erfahrung syrischer Flüchtlinge berichtet, die aus ihrem vom Krieg zerrissenen Land geflohen sind.
Die Videoinstallation beschäftigt sich mit den Themen Flucht, Verlust und Zugehörigkeit und wurde speziell für die ehemalige Kesselhalle im Kunstkraftwerk konzipiert. Eine begleitende Fotoausstellung dokumentiert zwei weitere Projekte des weltweit anerkannten Foto- und Videokünstlers, der sich seit fast 25 Jahren mit den Themen Identität, Verlust und Zugehörigkeit künstlerisch auseinandersetzt.
Im Ausstellungszeitraum gestalten verschiedene Leipziger Initiativen, darunter die Stiftung
"Bürger für Leipzig", der Buchkinder Leipzig e.V. und das Stadtteilprojekt "Dresdner59" ein aktuell-politisch-künstlerisches Rahmenprogramm mit Lesungen, Fotoaktionen und Theaterstücken.
Kunstkraftwerk Leipzig
Saalfelder Straße 8b
04179 Leipzig

4. Juli - 29. Septenber 2017
Meine Farbenwelt - Bilderspektrum von Eric Kraft

Eine Auswahl aus Landschaften, Stillleben und Druckgrafiken der Jahre 2011 - 2017
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek Südvorstadt "Walter Hofmann" besichtigt werden.
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10 - 19 Uhr
Mittwoch: 15 - 19 Uhr
Bibliothek Südvorstadt "Walter Hofmann"
http://stadtbibliothek.leipzig.de/
Steinstraße 42
04275 Leipzig
Telefon: 0341 123-5270


30. Juli - 15. Oktober 2017
Edle Papiere aus Gmund – Eine Papierfabrik stellt sich vor

Die Ausstellung präsentiert anhand von 50 Fotografien die Papierproduktion in der Papierfabrik Gmund am Tegernsee. Sie gleicht einer Führung durch das Unternehmen, denn die kommentierten Fotos veranschaulichen auf ästhetische Art den komplexen Produktionsprozess von Papier.
Mit Mustern aus aktuellen Kollektionen von Gmund Papier, die heute über 100.000 Varianten an Feinstpapieren umfassen, lädt die Schau darüber hinaus zum Berühren geprägter Oberflächen und zum Entdecken einer vielfältigen Farbgebung des Stoffes Papier ein.
Montag - Freitag 10 - 17 Uhr
Sonntag 11 - 17 Uhr
Sonderregelungen an Feiertagen
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
Telefon: 0341 231620


2. August - 30. Oktober 2017
Außergewöhnliche Lesezeichen aus aller Welt

Eine Ausstellung von Rosemarie Abel und Clemens Posten
Nunmehr zum zweiten Mal öffnet die Sammlerin Rosemarie Abel aus Duisburg - diesmal zusammen mit Clemens Posten - in der Georg-Maurer-Bibliothek ihre Schatztruhe mit Lesezeichen aus aller Welt. Nachdem sie solche schon einmal 2011 ausgestellt hat, konzentrieren sich die beiden Sammler diesmal auf Lesezeichen, die sich durch ihre Vielfalt an besonderen Materialien wie Textilien, Metall oder Kunststoff - teilweise auch Kunstmotiven nachempfunden - auszeichnen.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek Plagwitz "Georg Maurer" besichtigt werden.
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10 - 19 Uhr
Mittwoch: 15 - 19 Uhr
Bibliothek Plagwitz
Zschochersche Straße 14
04229 Leipzig
bibliothek.plagwitz@leipzig.de
http://stadtbibliothek.leipzig.de/
Telefon: 0341 1235260

15. August - 15. Oktober 2017
Böhmen und Sachsen: Frühe Fotografien aus der Sammlung Scheufler

In Zusammenarbeit mit dem Sammler tschechischer Fotografie, Pavel Scheufler, und dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden widmet sich das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig einem bislang wenig beachteten Abschnitt gesamteuropäischer Fotografiegeschichte.
Die Ausstellung zeigt prägende Stationen in der Entwicklung früher böhmischer und sächsischer Fotografie am Beispiel einiger der wichtigsten Vertreter des Mediums. Neben beeindruckenden Zeugnissen früher Fotokunst im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentiert sie den kontinuierlichen Kontakt und kulturellen Austausch der beiden Nachbarn Böhmen und Sachsen.
Es stehen drei böhmische Fotografen und ihre fotografischen Reisen im Mittelpunkt: Der herausragende Landschaftsfotograf František Fridrich (1829-1892) zeichnet sich durch großflächige Aufnahmen aus. František Krátký (1851-1924) gehört mit seinen kolorierten Stereoskopien zu den in dieser Technik prägendsten Akteuren der tschechischen Fotografiegeschichte. Der Pionier der fotografischen Reportage Rudolf Bruner-Dvorák (1864-1921) ist mit Aufnahmen eines Familienausflugs nach Dresden vertreten.
Ergänzend dazu werden Beiträge sächsischer Persönlichkeiten zur Fotografiegeschichte präsentiert, die maßgeblich an der technischen Entwicklung und Verbreitung des Mediums beteiligt waren.
Eröffnung: 15. August 2017, 18 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum / Haus Böttchergäßchen
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig
Telefon: 0341 965130

29. August - 10. Oktober 2017

10 -18 Uhr

Woyzeck letzte Szene, ein öffentlicher Platz

Am 27. August 1824 wurde Johann Christian Woyzeck auf dem Leipziger Marktplatz vor großem Publikum hingerichtet. Der Fall diente Georg Büchner als Vorlage für sein Drama "Woyzeck". 193 Jahre später wird an gleicher Stelle ein Kubus errichtet, der an das Schafott erinnert. Die Ausstellung im Inneren stellt das historische Geschehen dem Drama gegenüber. der Fall Woyzeck wird in völkerrechtlicher und juristischer Hinsicht auf die Todesstrafe untersucht.
Ein Projekt der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Amnesty International - Sektion Leipzig, Universität Leipzig - Institut für Theaterwissenschaft
Marktplatz Innenstadt

7. Septenber 2017
18:30 Uhr

Vernissage: Linde Unrein "Glutnester"

Linde Unrein kennt die Menschen, sie stehen im Mittelpunkt ihres Schaffens. Unsere Leidenschaften und deren Quellen, - die Glutnester -, so der Titel der Ausstellung, faszinieren sie. Aus ihnen fließen die Triebkräfte als Liebe und/oder Hass, die unser Begehren steuern und unser Leben mehr als alles andere bestimmen.
Zur Vernissage wird ein musikalisch-lyrischer Dialog mit Brunhilde Fischer in die Ausstellung einführen.
Ausstellungsfoyer im 3. Obergeschoss
Stadtarchiv
Torgauer Straße 74
04318 Leipzig

8. September - 26. Oktober 2017
Ausstellung Linde Unrein: Glutnester

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs zu besichtigen.
Der Eintritt ist frei.
Montag, Mittwoch: 9 - 15 Uhr
Dienstag: 10 - 18 Uhr
Donnerstag: 10 - 19 Uhr
Bemerkung: Öffnungszeiten des Lesesaals
Stadtarchiv
Torgauer Straße 74
04318 Leipzig