Informationen über Höhepunkte in Radebeul 2016

 

Hier können Sie die billigste Tankstelle in Ihrer Nähe finden:

PLZ/Ort
Sorte
 

www.radebeul-karneval.de

www.astroclub-radebeul.de

www.umgebindeland.de

www.gewerbeverein-radebeul.de
www.schloss-wackerbarth.de
www.weinfest-radebeul.de
www.oekumenischer-pilgerweg.de Wandern im Zeichen der Jakobsmuschel
www.karl-may-fest.de
Wanderung zu den Wahnsdorfer Höhen
Ausflugs-Tipp: Über Lößnitzgrund und Spitzhaus auf die Weinberge über Radebeul

Elbe-Nassau-Friedewald-Radrundtour
Elberadweg
Fahrplanänderungen Deutsche Bahn
kontakt@kinderschutzbund-radebeul.de
www.altkoetzschenbroda.de

www.theater.cz
www.bybeckers.de
www.traditionsbahn-radebeul.de
www.hohwaldklinik.de
www.elbland.de
www.traditionsbahn-radebeul.de
www.karl-may-museum.de

Besondere Hochzeitsorte
Schloss Moritzburg:
Das Augustzimmer steht von Mai bis Oktober zur Verfügung, Miete 500 Euro. Von November bis April sind Trauungen im Turmzimmer möglich, Miete 250 Euro. Auch der Monströsensaal kann für 1 500 Euro gemietet werden.
Staatsweingut Schloss Wackerbarth: Im Belvedere in den Radebeuler Weinbergen sind Trauungen möglich. Die Kosten dafür betragen einschließlich Sektempfang 450 Euro.
Villa Teresa Coswig: Dort kann für eine Miete von 150 Euro geheiratet werden. Für 80 Euro zusätzlich gibt es noch einen Sektempfang und die Möglichkeit zum ungestörten Fotografieren im Kammermusiksaal.
Albrechtsburg Meißen: Hier stehen von Mai bis Oktober drei, die übrige Zeit nur ein Raum zur Verfügung. Die Kosten dafür betragen zwischen 250 und 480 Euro. - SZ 24.01.06

R a d e b e u l
www.schloss-wackerbarth.de

Mt. Everest-Treppenmarathon in Radebeul
Kontakt:
www.treppenlauf.de, E-mail: info@treppenlauf.de
Die Idee : Für viele ist der Mt. Everest eine unerreichbare Herausforderung. Der ungewöhnliche Wettkampf soll ein wenig von den Strapazen und dem Stolz beim Erreichen des Gipfels vermitteln.
Die Strecke: Die 397 Stufen der Spitzhaustreppe und eine kleine Strecke vor dem Wendepunkt müssen 100 mal erklommen werden, um insgesamt 8 848 Höhenmeter zurückzulegen, so viel wie vom Meeresspiegel bis zum Gipfel des höchsten Berges der Erde. Wer das schafft, hat aber nicht nur den Aufstieg bis zur Höhe des Mt. Everest in den Beinen, sondern logischerweise auch noch den Abstieg. Zudem hat er dabei streckenmäßig mit 84,250 Kilometern auch noch einen Doppelmarathon absolviert.
Der Wettkampf: Königsdisziplin ist der Alleingang. Für die 100 Runden haben die Wettkämpfer 24 Stunden Zeit. Schafft keiner in dieser Zeit den Gipfelsturm, gewinnt der Sportler mit den meisten zurückgelegten Höhenmetern. Wer sich dafür nicht fit fühlt, kann mit zwei weiteren Sportlern eine Dreierseilschaft bilden. Und wer schließlich nur einmal etwas intensiver das Fluidum dieses ungewöhnlichen Laufes erleben will, kann sich mit anderen zu einer 100 Mann starken Staffel zusammenschließen. Auf dem Touriweg braucht jeder daher nur einmal den Auf- und Abstieg unter die Sohlen zu nehmen.
Kontakt:
www.treppenlauf.de , E-mail: info@treppenlauf.de - Zitat SZ 30.06.04 - jährliche Veranstaltung

Stadt berät Bürger zur Rentenversicherung
Radebeul-Ost. Für Versicherte bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) bietet die Stadtverwaltung Radebeul jeden vierten Donnerstag, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr in der Außenstelle Forststraße 26 (Erdgeschoss) eine kostenfreie Rentenberatung an. Der nächste Termin ist am 25. August. Bürger der Stadt Radebeul können diese Beratung kostenlos in Anspruch nehmen. (SZ 24.08.05)

Weinwanderwege
In Radebeul gibt es rund 50 Kilometer Wanderwege im Bereich der Weinberge.
In Zukunft sollen die Wege einheitlich ausgeschildert und durch ein Logo gekennzeichnet werden.
Die Wanderwege sind öffentlich, damit quasi rund um die Uhr zu benutzen.
Bei Dunkelheit und schlechtem Wetter (Eis, Schnee, Gewitterschauer) erfolgt die Benutzung auf eigene Gefahr, es erfolgt kein Winterdienst. Der Kulturlandschaft Hoflößnitz e.V. hat die Sanierung des Eggersweges fachlich unterstützt.
www.radebeuler-jungwinzer.de - SZ 01.10.05

Friedewalder startet Zeitreise in die DDR
Projekt. Ab morgen ist in Radebeul der erste Teil einer Dauerausstellung zu sehen. Künftig soll sie umfassend Einblick in die Lebensart der DDR geben.
Wenn das Funktelefon von Hans-Joachim Stephan einen Anruf empfängt, ertönt die Hymne der vor 15 Jahre untergegangenen DDR. Ein eingefleischter Ostalgiker ist der gebürtige Westfale deshalb trotzdem nicht. Und auch sein Ausstellungsprojekt "Zeitreise Lebensart DDR 1949 bis 1989" möchte der 50-Jährige nicht in diese Schublade eingeordnet wissen. "Es hat mich nur immer geärgert, wenn so getan wurde, als wäre alles in der DDR nichts wert gewesen. Vieles wurde nach 1990 einfach weggewischt."
Fahrzeuge sind nur der Anfang
Ganz zum Inhalt der Schau passt das Gebäude. Sie wird im sechsstöckigen Verwaltungssitz des einstigen VEB Kraftwerksanlagenbau an der Meißner Straße untergebracht sein. Dieser Fremdkörper im Stadtbild könnte so künftig in einem völlig anderen Licht erscheinen. "Ich bin sehr froh, dass es mir gelungen ist, den Chef des Wasaparks Wolfram Kotte für das Projekt zu begeistern", sagt Stephan. Gehen seine Pläne auf, will der gelernte Verwaltungsfachwirt, der 22 Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet hat, schon im nächsten Jahr auf vier Etagen und im Freigelände die größte Ausstellung zum Leben in der DDR präsentieren.
Der ab morgen zu sehende erste Teil im Erdgeschoss weckt Erinnerungen an das mobile Leben zwischen Fichtelberg und Kap Arkona. Über 100 Fahrzeuge – Campingwagen, Autos und Zweiräder – werden gezeigt. Darunter Eigenbauten und liebevoll gepflegte Sammlerstücke. So zum Beispiel ein Polizei-Barkas, der im Film Sonnenallee Verwendung fand. Und natürlich darf auch der Spezialaufbau zum Zelten auf dem Trabi-Dach nicht fehlen, der mit dem Kultfilm "Go Trabi go" weltbekannt wurde.
Doch nicht alle Fahrzeuge sind "Made in GDR". Eine Rarität in dieser Kategorie ist zweifelsohne ein "Wolga", Baujahr 1957. Der Oldtimer aus sowjetischer Produktion schaffte es 2004 immerhin noch mit eigener Kraft aus der Ukraine bis nach Deutschland.
Wie man es von einer guten Ausstellung erwartet, wurden die Exponate nicht nur einfach hingestellt. So gibt es reichlich schriftliche Erläuterungen und auch kleine, mit vielen Details ausgestaltete Szenen, wie eine Garagenwerkstatt. Einige der Ausstellungsstücke waren in den vergangenen zwei Jahren schon in der Dresdner Markthalle zu sehen. Die letzten holte Stephan Anfang August nach Radebeul.
Den Umzug sieht er als große Chance für sein Projekt. "Die Stadt ist sehr aktiv in Sachen Tourismus. In der Nachbarschaft gibt es das Karl-May-Museum und den Lößnitzdackel und vor der Tür fährt die Kulturlinie 4. "Das bietet viele Möglichkeiten auch für eine gemeinsame Vermarktung." Zur Schmalspurbahn hat Stephan eine besondere Beziehung: Vor vier Jahren kaufte er den Friedewalder Bahnhof und wohnt seit dem dort.
Keine politische Schau
Im nächsten Jahr soll die Ausstellung um drei Etagen erweiterte werden. Ziel ist, das Leben in der DDR in seiner ganzen Breite zu zeigen – Kultur, Sport, Handel, Wirtschaft, Organisationen. Eine Poststelle und ein Laden sollen die Schau zusätzlich beleben. "Wer will, kann sich dann auch in einer ,echten‘ Ostgastronomie bewirten lassen", verrät der Ausstellungsmacher. Und vielleicht wird das Projekt künftig sogar noch von einer speziellen Bibliothek gekrönt: 55 000 in der DDR verlegte Bücher, zusammengetragen vom Schauspieler Peter Sodann.
"Um politische Aussagen geht es mir nicht", bekennt Stephan, "dafür gibt es andere Musen."

Roger Willemsen auf den Spuren von Karl May
Beim Großen Manitu, das ist schon eine verrückte Idee, die wild wuchernde Abenteuerwelt des Karl May in lediglich 23 Gedichten zu komprimieren. "Ein Schuss, ein Schrei. Das Meiste von Karl May" nennen Roger Willemsen und Michael Sowa ganz unbescheiden ihre liebevolle Hommage an Deutschlands "Jugend- und Volksschriftsteller".
Der TV-Talker, Journalist und Romancier ("Kleine Lichter") Willemsen hat sich seinen krummen Reim auf Winnetou, Old Shatterhand und Co. gemacht. In lustigen Knittelversen lässt er sein lyrisches Lasso kreisen und destilliert die zumeist komische Essenz aus den bekanntesten Romanen, von "Durch die Wüste" bis zu "Ardistan und Dschinnistan". Das klingt dann so: "Die Wüste lebt, und ich durchkämm sie/das schwör ich mir, Kara ben Nemsi." Und eine Sanddüne weiter heißt es: "Ich weiß, ich geh Euch auf den Wecker/mit meinem dumpfen Drang nach Mekka/ nur gebt doch zu, wenn ihr Euch traut, die Wüste ist auf Sand gebaut, und wen macht die Sahara froh/ist er nicht Sphinx noch Pharao?". Nun sollte man aber nicht verschweigen, dass der launige Trapper Willemsen auch so manchen müden Kalauer in seine lyrische Satteltasche gepackt hat. "So sitzen sie im Wilden Westen/über ihren Essensresten/Greenhorns, Reisende, Indianer/und ein Radebeulianer". Solche pennälerhaften Anflüge finden sich nicht wenige in diesem wunderschön aufgemachten Bändchen. Den Schatz im Silbensee wird der geneigte Leser hier nur schwerlich finden, leidlich amüsant sind etliche der davon galoppierenden Versfüße aber allemal.
Bildsprache: Einsamer Reiter
Michael Sowas Bilder zu den lyrischen Ausritten bereiten dagegen die reinste Freude. Hier ist etwas zu spüren von der Faszination früher Leseabenteuer. Einsame Reiter tasten sich durch düstere Landschaften ins Ungewisse. Ein Kanu gleitet im Schein einer einzigen gespenstisch flackernden Fackel über den nächtlichen See.
Roger Willemsen/Michael Sowa "Ein Schuss, ein Schrei - Das Meiste von Karl May" Kein & Aber Verlag, Zürich 144 S., 12,90 Euro.  (SZ 08.11.05)